Vorstellung des neuen Erkers in der Stadtteilbücherei Aaseestadt

Jür­gen Flen­ker — Foto Till Leckebusch

Lang­sam wird es zur Tra­di­tion. Der “Erker” erscheint und wird in der Stadt­teil­bü­che­rei Aasee­stadt vor­ge­stellt. Dazu wird gleich­zei­tig ein Autor ein­ge­la­den, der in der neuen Aus­gabe mit einem Bei­trag ver­tre­ten ist. Heute (22.01.2010) war es Jür­gen Flen­ker, der zwei Kurz­ge­schich­ten vortrug.

In der Ers­ten spielt ein 8-Jähriger die Haupt­rolle. Er möchte eigent­lich lie­ber India­ner spie­len, aber seine Eltern fah­ren mit ihm zum Kon­zert von Jimi Hen­drix nach Flügge auf Feh­marn. Zum Schluss wird er dann doch mit sei­nen Eltern ver­söhnt, da der große India­ner Geron­imo, sein gro­ßes Vor­bild, ihn vor den bösen Wei­ßen ret­tet. Es ist klar, wer Geron­imo ist, Jimi Hen­drix. Doch endet die Story nicht mit einem gro­ßen Happy End. Viel­mehr ist der Junge ver­wirrt und eigent­lich froh, dass es wie­der nach Hause geht.

In sei­ner zwei­ten Geschichte rech­net Flen­ker mit dem Unsinn von Incentive-Reisen ab. Hier wer­den Rei­sen gewährt, um Mit­ar­bei­ter zu moti­vie­ren. Sie wer­den streng durch­or­ga­ni­siert und sol­len die Mit­ar­bei­ter näher­brin­gen und mehr an die Firma bin­den. Nur die­ses oft mit absur­den Mit­teln. So endet die Geschichte auch in einem Unfall, der als sol­cher gar nicht wahr­ge­nom­men wird. Erst zum Schluss der Reise fällt auf, dass der Team­lei­ter tat­säch­lich fast ertrun­ken wäre.

v.l.r. Joa­chim Feld­mann, Michael Kofort, Chris­tiane Schel­le­ter, Jür­gen Flen­ker, Cars­ten Topp — Foto Till Leckebusch

Beide Geschich­ten lie­ßen die Zeit bis zur Pause wie im Fluge ver­ge­hen. Die Zuhö­rer lausch­ten dem Erzäh­ler und merk­ten nicht, wie die Zeit ver­ging. Die Erzäh­lun­gen waren so kurz­wei­lig und fes­selnd, dass die Anwe­sen­den genug Stoff hat­ten, um sich in der Pause inten­siv auszutauschen.

Der zweite Teil gehörte dem “Erker”. Joa­chim Feld­mann vom “Erker” nutzte die Gele­gen­heit, auch andere Auto­ren vor­zu­stel­len. Die Ver­an­stal­tung war eine runde und gelun­gene Sache und man kann sich jetzt schon auf die Nächste freuen. Immer dann, wenn eine neue Aus­gabe des “Erkers” erscheint.

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